Kompetenzagentur Spree-Neiße

Das Programm "Kompetenzagenturen"
Mit dem Programm "Kompetenzagenturen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde in Deutschland ein neues Modell zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration besonders benachteiligter Jugendlicher eingeführt. Die Arbeit der Kompetenzagentur zielt auf die soziale und berufliche Integration besonders benachteiligter Jugendlicher. "Maßgeschneiderte" Angebote sollen Jugendliche darin unterstützen, den Übergang in Ausbildung und Beschäftigung erfolgreich zu gestalten. Ziel ist es, besonders benachteiligten Jugendlichen, die vom bestehenden System der Hilfsangebote für den Übergang in den Beruf nicht profitieren oder den Zugang zu den Unterstützungsleistungen nicht aus eigenem Antrieb finden, Brücken in die Zukunft zu bauen.
Ziele der Kompetenzagentur:
- Entwicklung eines wirksamen Unterstützungsangebotes, vor allem durch aufsuchende Arbeit sowie ein bereits vor dem Schulabschluss ansetzendes zielgruppenspezifisches Übergangsmanagement
- Optimierung und Systematisierung der Prozesse der beruflichen Integration durch die Organisation einer "maßgeschneiderten" Abfolge von Hilfen und Unterstützungsangeboten
- Überprüfung der lokalen und regionalen Angebotsstrukturen in der Benachteiligtenförderung, Identifizierung von Defiziten in den Angebotsstrukturen, Anregung von neuen Angeboten, die für eine effektivere Förderung der beruflichen Integration erforderlich sind
- Förderung und Verbesserung der Kooperation und Koordination zwischen den Institutionen und Akteuren der lokalen/regionalen Übergangssysteme
Zielgruppen:
Die Kompetenzagenturen wenden sich an besonders benachteiligte Jugendliche und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 27 Jahren, die vom bestehenden System der Hilfsangebote für den Übergang von der Schule in den Beruf nicht profitieren bzw. von sich aus den Zugang zu den Unterstützungsleistungen nicht finden. Oft sind diejenigen, die vor allem durch negative Verhaltensweisen auffallen, dementsprechend stigmatisiert. Sie durchlaufen die Schulzeit mit sehr unregelmäßigen Anwesenheitszeiten. Das System Schule erreicht sie nicht. Sie benötigen andere Anreize und eher handlungsorientierte Methoden, um sich und ihre Fähigkeiten zu entdecken und (weiter) zu entwickeln. Die Ursachen ihrer Benachteiligungen sind komplex und bedingen sich oft gegenseitig. Sie können nur schrittweise abgebaut werden, so dass es keine schnellen Lösungen, keine pauschalen Angebote, keine Patentrezepte gibt.
| Ansprechpartner: | |
| Projektleiterin: | Brit Bannat |
| Casemanagerin: | Daniela Hinz |
| Anschrift: | Georgenstraße 6, |
| 03130 Spremberg | |
| Tel.-Nr.: | 03563 / 60 80 70 0 |
| Fax-Nr.: | 03563 / 60 80 40 2 |
| E-Mail: | hinz@sovi-cottbus.de |






